Erfahrungen & Bewertungen zu FUMAR.CH

Neu: Der Pfeifenblog von erfahrenen Geniessern. Nr.1.

Wir von Fumar.ch haben gelernt, dass wir im Grunde nichts wissen, oder weniger als viele Menschen in den verschiedenen Facebook-Gruppen. Wir möchten unseren Kunden und potenziellen Kunden und Kundinnen aber Erfahrungen vermitteln, welches sie in der Form nirgendwo anders erhalten. Dazu versuchen wir jeden Monat erfahrene Personen und Persönlichkeiten dazu zu bewegen, ihre authentischen Erlebnisse preiszugeben. Wir machen keine Redaktion, wir  bezahlen die Schreiberlinge in Form von Ware (die Pfeifenraucher erhalten Tabak und die Zigarrenraucher Zigarren).  Wer mitmachen möchte, meldet sich doch bei info@fumar.ch.

Unser Primeur kommt von Torsten Hoppe (siehe oben!!). Er kommt aus Faßberg und beschäftig sich … ach lesen Sie doch selbst:

Ein paar Tipps zum Einstieg in das Pfeifenrauchen

Kurz zu mir, Torsten Hoppe:

Beruflich befasse ich mich mit US-Oldtimern, bin 51 Jahre alt und vor etwa 11 Jahren zum Pfeife rauchen gekommen.

Warum? Nun, weil ich als Zigarettenvernichtender Stressraucher irgendwann für mich erkannt habe, dass  es wenig ratsam ist, damit so weiterzumachen und ich den Rauchgenuss gegenüber der reinen Nikotinsucht in den Vordergrund stellen wollte!

Aller Anfang ist nicht schwer:

Wer sich nun auch überlegt, mit dem Pfeifen Rauchen zu beginnen, findet dazu gerade heutzutage  jede Menge nützliche oder auch einfach überflüssige Tipps und Tricks, bis hin zu Videoclips im Internet, in denen oft selbsternannte Experten vollmundig erklären, wie man eine Pfeife denn nun wohl fachgerecht anzündet und welche Marke man denn nun unbedingt kaufen muß, damit beim Einstieg nichts schiefgeht.

Spaß beiseite, für den Anfang kann ich persönlich durchaus den Kauf eines Einsteigersets empfehlen, meistens bestehen diese aus einer Pfeife mit Mundstück für 9mm Filter, einem Stopfer, einiger Filter und Reiniger, sowie einer Aufbewahrungstasche je nach Hersteller kann man solche Einstiegssets für 30- 150€ erwerben.

Dann braucht man dazu noch Streichhölzer oder ein Feuerzeug (für den Anfang tut es ein einfaches Gasfeuerzeug) und den Pfeifentabak an sich.

Ein erster Tipp:

Zu dem oft in den Taschen enthaltenen Tabakbeutel mit Innengummierung, tut euch einen Gefallen und verwendet diesen besser nicht, der darin gelagerte Tabak nimmt gern nach sehr kurzer Zeit den Geruch und den Geschmack der Gummierung an, was den Rauchgenuss nicht wirklich fördert!

Nun geht es los, der erste Tabak soll verbrannt werden:

Als erstes wir der Filter in das Mundstück geschoben, je nach Filter gibt es dafür eine Einschubrichtung, also ruhig mal nachsehen ob auf dem Filter oder der Filterverpackung etwas vorgegeben ist!

Nun geht es an das Stopfen der Pfeife mit Tabak (noch ein Wort noch zum Tabak, es muss zwar nicht der teuerste Pfeifentabak sein, aber den allerbilligsten würde ich auch nicht empfehlen!)

Für den Anfang finde ich die Drittelmethode beim Stopfen nicht schlecht dabei geht man wie folgt vor:

  • Man nimmt etwas Tabak und füllt damit ganz locker und ohne Nachdruck mit dem Stopfer den Pfeifenkopf zu einem Drittel
  • Dann nimmt man wieder etwas Tabak füllt das zweite Drittel und stopft diesen mit dem Stopfer oder Finger etwas nach
  • Zu Guter letzt wird das letzte Drittel des Pfeifenkopfes mit Tabak gefüllt und dieser etwas fester nachgestopft

Jetzt noch einmal den Zug der Pfeife trocken prüfen (ich ziehe dazu am Mundstück, der gefühlte Widerstand sollte etwa dem Gefühl eines durch den Strohhalm getrunkenen Getränks entsprechen), dann passt alles und die erste Pfeife ist nicht zu fest oder zu locker gestopft.

Nun wird die Pfeife entzündet, dazu nutzt man immer eine weiche Flamme, das kann ein Streichholz, oder ein Gas/ Benzinfeuerzeug sein, es sollte auf jeden Fall eine weiche Flamme haben, auf keinen Fall sollte man ein Jetfeuerzeug verwenden, auch wenn diese gerne als Pfeifenfeuerzeug angeboten werden! Sie zerstören in kurzer Zeit den Pfeifenkopf!

Man führt die Flamme über den Tabak im Pfeifenkopf und zieht zeitgleich leicht an der Pfeife, es dauert ein bisschen bis der Tabak vollflächig und gleichmäßig entzündet ist, das ist alles Übungssache und stellt sich mit der Zeit von selbst ein.

Das Einrauchen:

Die Pfeife glüht und man beginnt mit dem Einrauchen, auch hier gibt dutzende Beiträge wie das denn nun zu bewerkstelligen ist!

Ich persönlich habe eine neue Pfeife immer einfach nur vorsichtig geraucht und sonst rein gar nichts gemacht (meine erste Pfeife aus einem 40€ Einstiegsset lebt immer noch, kann also so falsch nicht gewesen sein.

Wichtig ist, dass man sich die nötige Ruhe und Zeit nimmt, das Rauchen einer Pfeife hat nichts mit der Hektik einer schnellen Kippe zwischendurch zu tun!

Zieht mit Ruhe an der Pfeife, der Rauch sollte sich im Mund eher trocken und kühl anfühlen und nicht feucht und heiß, das wird sicher nicht gleich klappen!

Eine leichte Verbrühung auf der Zunge durch feuchten heißgerauchten Kondensatdampf gehört am Anfang fast immer dazu!

Das vergeht wieder, auch der Geschmack des Tabaks entwickelt sich in einer neuen Pfeife erst noch vollständig, das dauert alles ein bisschen.

Wichtig ist wirklich das ruhige Rauchen ohne hektisches Ziehen wie an einer Zigarette, das braucht etwas Übung!

Dass man zu sehr zieht und hektisch raucht, merkt man aber schnell, der Pfeifenkopf wird dabei unangenehm warm und neben dem heißen Rauch auf der Zunge hört man auch ein leises Blubbern in der Pfeife, das ist ein sicheres Zeichen für zu viel Kondensat – das kann dann auch der beste Filter nicht mehr trocknen!

Auch der Geschmack leidet dabei sehr und wird schnell bitter oder säuerlich (jedenfalls habe ich das so empfunden).

Nach dem Rauchen, Pfeife putzen:

Natürlich gehört zum Pfeife Rauchen auch das Reinigen der Pfeife, denn es setzt sich immer etwas Kondensat in dem Rauchkanal ab und auch der Pfeifenkopf muss von Asche und Tabakresten befreit werden!

Wichtig ist, dass Ihr der Pfeife etwas Zeit zum abkühlen gönnt, sicher kann man meiner Meinung nach die Asche direkt nach dem Rauchen vorsichtig aus dem Pfeifenkopf entfernen, aber das Mundstück sollte man nicht gleich abnehmen, denn sonst kann es aufgrund der Materialausdehnung schnell mal passieren, dass entweder das Mundstück oder der Pfeifenhals einen Riss bekommt.

Bei abgekühlter Pfeife wird dann das Mundstück entfernt, der alte Filter entsorgt und der Rauchkanal im Pfeifenkopf und Mundstück mit Pfeifenreinigern durchgezogen bis diese kaum noch Rückstände an den Fasern haben.

Noch ein Blick in den Pfeifenkopf, hier kann man auch noch mit einem zum U gebogenen Pfeifenreiniger lose Asche und eventuell Kondensat vom Boden der Rauchkammer entfernen.

Damit ist die Pfeife wieder weitgehend sauber und bereit für den nächsten Genusseinsatz.

Ein paar weitere Anmerkungen und Tipps aus meiner persönlichen Erfahrung:

  • Jede Pfeife lässt sich anders rauchen und schmeckt auch anders, das hat aber wenig mit dem Preis oder der Bauform zu tun, sondern wohl mehr mit dem subjektiven Empfinden des Rauchers
  • Beim Ausprobieren verschiedener Tabake sollte man nicht nach jeder Pfeife den Tabak wechseln, denn dann wird nur der Einzelgeschmack vermischt, da beim Rauchen immer etwas Aroma in der Pfeife verbleibt
  • Wenn man Gefallen am Pfeife rauchen gefunden hat, sollte man sich eine kleine Auswahl an Pfeifen zulegen, dadurch ergibt sich schnell eine Routine, bzw. findet man seine favorisierte Kombination welcher Tabak in welcher Pfeife am besten schmeckt und bleibt dann meist dabei

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß und gutes Gelingen beim Ein oder Umstieg zum Pfeifenraucher!

Euer Torsten.


7. März 2021

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